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News aus Politik und Wirtschaft

Auffälligkeiten wirksam begegnen

Bei der Überprüfung von Kühlanlagen nach BImSchV offenbaren sich regelmäßig Abweichungen von den gesetzlichen Vorgaben. Vieles lässt sich im Vorfeld vermeiden. § 14 der 42. BImSchV fordert in regelmäßigen Abständen die Überprüfung des ordnungsgemäßen Anlagenbetriebs durch öffentlich bestellte u. vereidigte Sachverständige oder durch akkreditierte Inspektionsstellen. Dabei werden wiederholt die gleichen Auffälligkeiten festgestellt. Wir zeigen, welche das sind und wie sie sich vermeiden lassen.
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“BIM im Straßenbau”

Der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie stellt das nächste Positionspapier zu BIM vor.

Bereits Anfang 2019 veröffentlichte der Verband das Informationspapier “BIM im Hochbau” (Build-Ing. berichtete), in dem er sich zur Standardisierung künftiger Bauprozesse positioniert. Nun folgt eine Stellungnahme zum Thema Straßenbau.

In der Bundesrepublik Deutschland wickelt man Straßenbau fast ausschließlich für öffentliche Bauherren ab. Im Jahr 2018 entfiel mit rund 13,7 Milliarden Euro fast die Hälfte aller öffentlichen Bauaufträge auf den Straßenbau. Der über Jahrzehnte angestaute Investitionsbedarf im Straßenbau ist bei weitem noch nicht abgearbeitet.

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Praxisnahe Kompetenzen für das digitale Bauen aneignen

Düsseldorf. Ausschreibungen fordern zunehmend den Einsatz von Building Information Modeling (BIM). Der modular aufgebaute Zertifikatslehrgang „Fachingenieur BIM VDI“ des VDI Wissensforum unterstützt Planer, sich fit für die Zukunft zu machen. Start des Lehrgangs ist am 24. September mit dem Modul „Grundlagen und Einführung der BIM-Methode im Unternehmen“.
Der Lehrgang beschäftigt sich mit folgenden Inhalten sowie Laborpraktika: Ganzheitliche Betrachtung des gesamten Lebenszyklus, BIM-Modellierung und -Datenmanagement, rechtliche Grundlagen, BIM-Software, BIM-Leistungsbilder, BIM-Projektmanagement.
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Kostenlose BIM-Daten für TGA

Fränkische stellt Produktdaten von Rohrsystemen für Lüftung, Trinkwasser und Heizung zur Verfügung.

Planer arbeiten im Closed-BIM-Prozess mit derselben Software und einheitlichen Tools, wohingegen die Open-BIM-Methode auf eine programmübergreifende Arbeitsweise und verschiedene Planungswerkzeuge setzt. Alle Beteiligten können dank dieser offenen Herangehensweise ihre übliche Software nutzen. Sie müssen sich nicht umstellen.

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Schneller Datenaustausch

DDS-CAD mit integriertem BCF-Manager und direkter Verbindung zu BIMcollab.

Während der Arbeit am Gebäudemodell können sich Anwender über das Software-Plugin direkt mit der cloudbasierten Plattform BIMcollab des Partnerunternehmens KUBUS verbinden. Das zentrale Speichern, Teilen und Bearbeiten von BCF-Meldungen (BCF: BIM Collaboration Format) ist möglich. Projektbeteiligte sind in der Lage, kompakt und präzise auf Problemstellen im Modell hinzuweisen sowie gemeinsam passgenaue Lösungen zu entwickeln.

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Erheblicher Auslegungsspielraum gegeben

Häufig wird im finalen Stadium des Werkvertragsverhältnisses, bei Abnahme und insbesondere auch der Abrechnung darüber gestritten, welche Revisionsunterlagen der Werkunternehmer dem Bauherren schuldet – und ob davon die Abnahme bzw. ein Zurückbehaltungsrecht abhängig gemacht werden kann.
Das Gesetz ist hier nicht eindeutig und meist wird eine eindeutige vertragliche Regelung hierzu nicht getroffen. Folglich ist ein erheblicher Auslegungsspielraum gegeben. Der Beitrag soll einen Überblick darüber verschaffen, welche Regelungsinhalte in die Verträge aufgenommen werden sollten, um solche Streitigkeiten zu vermeiden.
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DIN EN ISO 19650 verfügbar

Die BIM-Norm liegt jetzt auch in einer deutschsprachigen Version vor.
Bisher existierte lediglich die englische Fassung der internationalen Norm DIN EN ISO 19650 „Organisation von Daten zu Bauwerken – Informationsmanagement mit BIM”. Die Regelung stellt einen wichtigen Schritt auf dem Weg zur Digitalisierung der gesamten Wertschöpfungskette eines Bauwerks dar. Sie schafft eine einheitliche Sprache im Bauwesen. Mit einem klar definierten Informationsmanagement trägt sie zudem zur Produktivitätssteigerung in der Baubranche bei.

 
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Mit BIM zum „Digital Twin“

In fast allen Industrien, insbesondere im produktproduzierenden Gewerbe, ist es normal, dass erst nach einer gesamtheitlichen ­Planung, Tests und Simulationen das eigentliche Produkt physisch gefertigt wird. Anders in der Bauindustrie: Hier hat sich bisher die „baubegleitende Planung und Ausschreibung“ etabliert. Die Forderung nach einer „as build“ (wie gebaut)-Dokumentation sollte der Vorgabe „build as planned“ (bauen wie geplant) weichen. Building Information Modeling (BIM) bietet hierfür einen entscheidenden Ansatz zur Umsetzung.
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BIM-Daten für Wohnraumlüftung

bluMartin stellt Daten des Systems freeAir für Revit zur Verfügung.
Der Hersteller bluMartin stellt für sein Lüftungssystem freeAir jetzt BIM-Daten zur Verfügung. BIM steht für Building Information Modeling und beschreibt eine effiziente Methode der Planung, der Ausführung und teils auch des Betriebs von Bauobjekten. Sie bezieht die Pläne aller Baubeteiligten ein und ermöglicht so eine digitale Gesamtbetrachtung eines Gebäudes und einen optimal abgestimmten, transparenten Bauablauf.
Über die dreidimensionale Darstellung hinaus können auch Termin- und Kostenpläne sowie Betriebsdaten integriert werden. In den USA und Kanada sowie in einigen europäischen Ländern ist BIM bei öffentlichen Bauvorhaben einer bestimmten Größenordnung bereits vorgeschrieben, auch Deutschland plant entsprechende Regelungen.

 
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Planung von Fugen mit BIM

Migua stellt als erster Hersteller BIM-Objekte für Fugenplanung zur Verfügung.

In der frühen Planungsphase, der Leistungsphase 3 der Honorarordnung für Architekten- und Ingenieurleistungen (HOAI), liegen kaum exakte Angaben über das zukünftig benötigte Fugenprofil, etwa über Fugenbreite, erforderliche Bewegungsaufnahme und Belastung, vor. Mit einer Basisdatei, der sogenannten Migua BIM Basic, kann so eine erste Planung ganz einfach vorgenommen werden.

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Positionspapier “BIM im Hochbau”

Hauptverband der Deutschen Bauindustrie positioniert sich zur Standardisierung künftiger Bauprozesse.

Das technische Schreiben gehört zur 2017 begonnenen Serie von Positionspapieren BIM im Spezialtiefbau. Von einer durchgängigen Digitalisierung aller planungs- und realisierungsrelevanten Informationen kann der Hochbau profitieren. Aufgrund der zahlreichen Projektbeteiligten entstehen viele Schnittstellen.

BIM als wesentlicher Baustein für die Digitalisierung der Bauindustrie

Zu den Voraussetzungen für die Umsetzung von BIM gehört daher eine eindeutige Festlegung der Anforderungen an Daten, Prozesse und Qualifikationen, sowie an Qualitätsmerkmale und Schnittstellen. Vorrangiges Ziel ist dabei eine partnerschaftliche Zusammenarbeit der Beteiligten.

Heizungs-Rohrnetzberechnung

Solar-Computer bietet Berechnungssoftware für TGA-Planer.

Die neue Software-Lösung ermöglicht TGA-Planern, Heizungsrohrnetze im Schema zu erfassen und gleichzeitig zu berechnen.

Mit dem neuen Solar-Computerprogramm können symmetrische Netze verarbeitet werden. Asymmetrische Netze jeder Größe lassen sich zusätzlich mit produktneutralen und/oder Fabrikat-spezifischen Daten aus Hersteller-Datensätzen nach VDI 3805 abwandeln.

BIM

IV. Deutsche BIM-Forum

Das BIM-Partnernetz bim2bim schaffte erneut einen großen Erfolg in der Adolf Würth Niederlassung in Hamburg.

Über 150 Teilnehmer von namhaften Investoren, Architekten, Fachplanern und Herstellern vernetzten sich zum Thema BIM beim Bauen im Bestand.

Nachdem Dr. Till Kemper von bim2bim und Dr. Dr. Marius Wunder von der Boston Consulting Group zu den Entwicklungen der Digitalisierung in der Bauwirtschaft berichteten, zeigten Oliver Dandl von Leica und Christoph Wintrup von Hemmiger Ingenieure auf, was mit der richtigen Hard- und Software in der Bestandserfassung für BIM schon alles möglich ist.

Revolution im Facility Management
Unter dem Titel „Braucht ein Bauherr BIM?“ veröffentlichte Bruno Jung in Build-Ing. 1|2019 einen Praxisbericht über das BIM-Projekt Inselspital Bern. Zafer Bildir ergänzt den Beitrag um einen wichtigen Aspekt im Lebenszyklus des Bauwerks: BIM to FM.
Beim Übergang von der Realisierung in den Betrieb von Gebäuden möchten Facility Manager die relevanten Gebäudeinformationen schnellstmöglich vorliegen haben, um eine effiziente Inbetriebnahme und einen entsprechenden Gebäudebetrieb zu gewährleisten. Ohne BIM to FM müssen die Informationen aus nicht digital gelieferten Dokumenten manuell strukturiert und in die Instandhaltungssoftware übertragen werden.
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Keine Angst vor BIM – BIM-Leitfaden für den Mittelstand

Wie geht BIM im Mittelstand? Ein Leitfaden des Bundesbauministeriums hilft, BIM-Projekte aufzusetzen.

Der Unternehmensverbund um POS4 Architekten Generalplaner und das Beratungsunternehmen DEUBIM hat sich im Rahmen der Forschungsinitiative BAU an einem BIM-Pilotprojekt und der Dokumentation in einem Mittelstandsleitfaden beteiligt. Das Pilotprojekt wurde in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) und dem Bundesministerium des Inneren, Bau und Heimat (BMI) durchgeführt. Das Fachmarktzentrum (FMZ) in Leinefelde ist das Pilotprojekt der RMA Management GmbH aus Düsseldorf.

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Optigrün-Systeme – Dachbegrünungen in BIM planen

BIMobject erweitert Angebot um 3D-Modelle von Optigrün.

Ab sofort stehen die Optigrün Dachbegrünungssysteme neben den Formaten DWG, PDF und JPEG auch als BIM-Objekte zur Verfügung. In BIM werden die Systemaufbauten als 3D-Modelle dargestellt. Alle Modelle wurden zusammen mit BIMobject entwickelt und an die Bedürfnisse der Architekten und Planer angepasst.
In der Optigrün-BIM-Bibliothek befinden sich insgesamt 15 Systemaufbauten, bei denen der Planer die Möglichkeit hat die variablen Bestandteile eines Gründachs, wie z. B. die Substrat- bzw. die Vegetationshöhe, anzupassen

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Innovative Anwendung der BIM-Technologie – Nationalmuseum Katar eröffnet

Das Büro Werner Sobek plante das Museum mit BIM und wurde dafür mit dem BIM Award 2016 ausgezeichnet.

Der französische Architekt Jean Nouvel entwarf das Gebäude in Doha, das am 28. März 2019 seine Türen öffnete. Aufgrund einer Länge von 350 Metern und seiner geometrischen Komplexität stellte es den Architekten vor technische Herausforderungen. Grundidee hinter dem Entwurf sind die multidimensionalen, rosettenartigen Strukturen der sogenannten Sandrosen – Strukturen, die sich in der Wüste bei der Verdunstungskristallisation von Gips bilden.

BIM-Daten für Türelemente
Schörghuber unterstützt mit der Bereitstellung der BIM-Daten Architekten bei der Planung und treibt die Digitalisierung voran.
Den Start machen einflügelige Türelemente des Herstellers mit 50 Millimeter Türblattstärke. Diese können nach eigenen Angaben je nach Anforderung individuell konfiguriert werden, sodass Architekten und Planer zwischen verschiedenen Türblattausführungen, Zargenvarianten, Funktionen wie Brand-, Rauch- und Schallschutz sowie optionalen Zusatzausstattungen wählen können.

 

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BIM-Plugin für 4.000 Decken-, Wand- und Bodensysteme BIM-Datenbank erweitert

Dank der Anbindung an das interne PIM-System arbeiten Planer und Architekten automatisch mit den aktuellsten BIM-Daten in ihrer Planungssoftware. „Die BIM-Infrastruktur BIM & More von Die Werkbank GmbH gleicht die Daten zwischen dem Produktinformationsmanagement (PIM) des Herstellers und dem BIM-Plugin ab. Der aktuelle Release des Knauf-BIM-Plugins für Archicad, Revit und Allplan erweitert 1.100 Wand-, Decken- und Bodensysteme um über 2.900 Varianten. Zudem können sich Planer auf eine verbesserte Usability freuen”, erklärt Matthias Uhl, Gründer und Geschäftsführer von Die Werkbank.

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BIM-Daten für TGA-Planer

Köln. Der Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie (BDH) bündelt digitale Produktdaten für Building Information Modeling (BIM). Sie sind im Internet unter www.bim4hvac.com abrufbar, und zwar in mehreren Sprachen – darunter in Englisch, Französisch, Italienisch und Russisch.

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Weg frei für smarte Infrastrukturen – Brücke im 3D-Metalldruck errichtet

Der Fachkräftemangel setzt die Baubranche unter Druck. In vielen Städten fehlen moderne Infrastruktur, bezahlbarer Wohnraum sowie Gewerbeimmobilien. Das Baugewerbe kann mit Hilfe neuer Denkweisen und Technologien wie 3D-Druck, künstliche Intelligenz (KI), Building Information Modeling (BIM) und Geographic Information Systems (GIS) konventionelle Fertigungssilos aufbrechen und gleichzeitig zu einer smarten sowie vernetzten Infrastruktur beitragen, um effektiver und nachhaltiger zu produzieren.

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BIM-Software für die Baustelle / BIM-Schalungsplanung

ie neue Softwareversion 12.0 verfügt über eine Schnittstelle zur Paschal AR-App, die die mobile Nutzung auf der Baustelle ermöglicht. Paschal-Plan light (PPL) ist mittlerweile eine Schalungsreferenzsoftware im durchgängigen BIM-Prozess. Das Ergebnis in der AR-App zeigt den jeweiligen aktuellen Planungs-Ist-Stand.

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Data Design System (DDS) stellt künftig die Berechnung von Kühl- und Heizlasten in DDS-CAD zur Verfügung. Aktuelle Normen berücksichtigt.

Mit einer ersten praxisnahen Vorschau können sich Anwender auf der ISH 2019 vertraut machen. Die Kühllastberechnung basiert auf der Software IDA ESBO des Kooperationspartners EQUA. Das Unternehmen ist führend im Bereich der Gebäude-, Anlagen- und Regelungssimulation.

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Webinar und BIM-Schulung

Bonn. Trimble MEP will Architekten und Ingenieure im Umgang mit der Planungsmethode Building Information Modeling (BIM) schulen. Dazu bietet der Softwarehersteller im April ein Seminar in Bonn an.

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Eine Woche im Zeichen von BIM

In Düsseldorf treffen sich BIM-Experten zum International Standards Summit und Anwendertag.
Die Konferenz wird mit dem Opening Plenary am Montag, 25. März 2019, in Anwesenheit des Oberbürgermeisters von Düsseldorf, Thomas Geisel, eröffnet. Die weitere Entwicklung offener und herstellerneutraler Standards und Schnittstellen steht dabei im Mittelpunkt. Auf die Teilnehmer warten zahlreiche Keynotes und Diskussionen zu aktuellen Themen der Digitalisierung der Bauwirtschaft mit hochrangigen Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Politik.

BIM-Forum auf der ISH

Am 13. März 2019 ist BIM-Tag auf der ISH
Der BTGA (Bundesindustrieverband Technische Gebäudeausrüstung e.V.), VDMA AMG (Automation + Management für Haus + Gebäude) und ZIA (Zentraler Immobilien Ausschuss e.V.) veranstalten bereits zum dritten Mal das gemeinsame Gebäude-Forum auf der ISH.
uf der Agenda stehen vom 11. bis 15. März 2019 (ISH, Messe Frankfurt: Halle 10.3, B29) Zukunftsthemen der Technischen Gebäudeausrüstung und der Immobilienbranche. Am ersten Forumstag dreht sich alles um das Thema Weiterbildung.

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Umfrage: BIM stärkt die Wettbewerbsfähigkeit

München.  Architekten, Planer und Ingenieure wollen mithilfe von Building Information Modeling (BIM) ihre Wettbewerbsfähigkeit sichern und ausbauen. Das geht aus einer vom Verband für Digitalisierung im Immobilienbetrieb (Cafm-Ring) initiierten Online-Umfrage hervor. Sie wurde während der „BIM World Munich“ im November 2018 durchgeführt – einer Veranstaltung mit mehr als 4300 Besuchern, die sich in München über die neuesten Entwicklungen im Bereich digitales Planen und Bauen informierten.

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BIM auf der BAU in München

Auch auf der BAU in München, der Weltleitmesse für das Bauen, findet das Thema BIM großes Interesse.
Das Forum Future of Building in der Halle C2 platzt aus allen Nähten, als Prof. Held von Held und K. über die Einführung von BIM in seinem Büro berichtet. Ob BIM die geeignete Methode für alle ist, beantwortet André Pilling, Architekt und Geschäftsführer der DEUBIM in seinem Vortrag, der auch auf den umliegenden Gängen zu einem Stau führte.
Eines der wichtigen Leitthemen lautet „Digital: Prozesse + Architektur“. Die Digitalisierung schreitet auch in der Baubranche voran. Auf der BAU 2019 erhält das Thema im „Digital Village“ erstmals eine ganz besondere Bedeutung. In diesem Bereich präsentieren ausgewählte Start-ups und Unternehmen aus der Industrie ihre Produkte und Geschäftsideen, Trends und aktuelle Lösungen rund um den digitalen Wandel in der Baubranche.

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„Bundesregierung  gibt neue Standpunkte zu BIM bekannt!  

Auf Anfrage der Abgeordneten war eine Stellungnahme der Bundesregierung zu BIM erforderlich. Die Kernaussagen der Antworten auf die 33 Fragen:
Die Bundesregierung bekennt sich weiterhin zur Einführung der Methode BIM im Bundeshochbau und Bundesinfrastrukturbau.
Aufgrund der Erfahrungen in den Pilotprojekten des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) sowie bei der Deutschen Bahn (DB AG) und der Deutschen Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH (DEGES) wird eine Umsetzung des Stufenplans bei allen Projekten, in angepasster Integrationstiefe, weiterhin als realistisch angesehen.

Im Ergebnis der Umsetzung der BIM-Methodik bei den Projekten der DB Station & Service AG wurde festgestellt, dass die Anwendung des digitalen Planens zu keiner Erhöhung der Planungskosten führt. Die hohe Transparenz der BIM-Planung und die konsequente Anwendung der Baustandards führen zu einer höheren Qualität der Planungen und geringerem Koordinationsaufwand seitens der Projektleiter.
Es ist Ziel des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat (BMI),
Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche Einführung von BIM nicht nur für den Bundeshochbau, sondern den gesamten Hochbaubereich zu schaffen. Um dabei die gesamte Wertschöpfungskette mitzunehmen, setzt das BMI auf eine schrittweise, praxisorientierte Implementierung digitaler Planungs- und Projektverfahren.
Mit dem Branchendialog “Digitaler Hochbau”, den Kompetenzzentren des BMVI, dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) und BMI schafft die Bundesregierung die erforderlichen Grundlagen für eine erfolgreiche und zügige digitale Transformation im gesamten Planungs- und Baubereich.
Die für die Digitalisierung notwendige kooperative Zusammenarbeit erfordert einen intensiven digitalen Informationsaustausch.
Die Standardisierung und Normung ist ein entscheidender Faktor. Auf Bundesebene soll deshalb eine Normungsstrategie auf nationaler und internationaler Ebene entwickelt werden, bei der alle verantwortlichen Prozessbeteiligten eingebunden werden. Das BMI beteiligt sich gemeinsam mit dem Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) bereits aktiv an der Normungsarbeit.
Ein weiteres Ziel ist es, die Aktivitäten zu BIM auf wissenschaftlicher und angewandter Ebene enger abzustimmen und die Kommunikation der Beteiligten untereinander zu fördern. Hierfür findet bereits zwischen dem Branchendialog “Digitaler Hochbau” und dem wissenschaftlichen BIM-Dialog ein Austausch statt.
Das geplante nationale BIM-Kompetenzzentrum, welches gemeinsam von BMVI und BMI geführt werden soll, bietet die Möglichkeit, an einer zentralen Stelle die relevanten Informationen, Vorgaben, Anforderungen und Auswertungen von Pilotprojekten abgestimmt und koordiniert zu erarbeiten und den Marktteilnehmern zur Verfügung zu stellen.
Die für den Bundeshochbau entwickelten Vorgaben und Muster sowie die Erfahrungen aus den BIM-Projekten sollen allen Interessierten zur Verfügung gestellt werden.
Durch die Vielzahl an beteiligten Behörden und Institutionen wird deutlich, dass BIM in sehr großer Bandbreite eingeführt wird.

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Bauteilmanagement-System bei Zech Group mit BIMsystems

Die Zech Group gab bereits im Februar 2018 gemeinsam mit BITStone Capital ihr Engagement bei BIMsystems bekannt. Das Stuttgarter Unternehmen hat sich auf datenbankbasierte Softwarelösungen im BIM-Kontext spezialisiert. BIMsystems verfolgt unter anderem die Ziele: automatisierte Digitalisierung von Komponenten, Systemen und Modulen, die Vernetzung von Schnittstellen, der ungehinderte Austausch (Import und Export) von Daten sowie die Modellierbarkeit von Datenintegrationsprozessen entlang der gesamten Wertschöpfungskette einer Immobilie usw.
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DDS-CAD mit neuer Version 14

Hersteller verspricht größeren Leistungsumfang, bessere Handhabung und mehr Komfort. Die Version 14 kann nun auch für die Planung der Gewerke Elektro, Sanitär, Heizung sowie Klima und Lüftung eingesetzt werden. Außerdem wurde die BIM-Funktionsausstattung der Software ergänzt. Darüber hinaus erfolgte der Umbau von DDS-CAD zur 64-Bit-Software.
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Braucht ein Bauherr BIM?

Das Thema BIM ist allgegenwärtig. Die Diskussionen und Publikationen über BIM werden stark durch die Planer und Lieferanten geprägt. Die Rolle des Bauherrn steht bisher in Deutschland und der Schweiz eher im Hintergrund.
Ist BIM wirklich nicht wichtig für den Bauherrn? Welche Rolle besitzt er im BIM-Umfeld? Was sind seine Chancen und Risiken mit BIM? Welche Auswirkungen hat BIM auf seine Arbeitsweise und Organisation? Ist BIM ein Muss für die Bauherrschaft? Diesen Fragen musste sich die Direktion Infrastruktur der Insel Gruppe Bern als großer Bauherr und Betreiber komplexer Spitalbauten stellen.
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Leuchte, mein BIM, leuchte

Ein kostenloses Tool erleichtert die Lichtplanung für BIM-Projekte.
In der klassischen Bauplanung werden in verschiedenen Schritten Pläne ausgetauscht, Kostenkalkulationen erstellt und einzelne Fachplanungen wie auch die Lichtplanung und -installation auf der Baustelle koordiniert. In der weit verbreiteten CAD-Planung sind die Informationen nicht verknüpft, und die geplanten Objekte sind nicht mit weitergehenden Informationen ausgestattet. Das kann viel Zeit kosten und zu Aufwand und Nacharbeiten führen.
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BIM-Kompetenzzentrum soll Digitalisierung des Bauwesens optimieren

Berlin.  Das Bundesministerium für Verkehr und Infrastruktur (BMVI) will ab Ende 2020 alle vom Bund finanzierten Verkehrsinfrastrukturprojekte mit der Methode Building Information Modeling (BIM) planen, bauen und später auch betreiben. Um das Vorhaben zu realisieren, wird ein nationales BIM-Kompetenzzentrum (KompZ) gegründet.
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Vorsicht bei der Werbung mit BIM

Begriffe wie „BIM-Readiness“ oder „BIM-Fähigkeit“ sind nicht ­eindeutig ­definiert. Sie bergen deshalb das Risiko einer Abmahnung
BIM ist en vogue. BIM ist in. Folglich wollen viele Bauprodukthersteller, aber auch Planungsbüros und Werkunternehmer, mit ihrer „BIM-Readiness“, der „BIM-Fähigkeit“ ihrer Produkte oder sonstigen „BIM-Services“ werben. Hierbei ist jedoch Vorsicht geboten. Denn es handelt sich dabei um abschließend nicht definierte Begriffe, daher kann die Werbung damit abmahnfähig sein.

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Aus dem Baustellenalltag

Uns erreichen regelmäßig Bilder aus dem Baustellenalltag. Meist handelt es sich um Installationen, die nicht regelkonform sind. Man könnte auch sagen: Pfusch am Bau. Wenn Sie als Auszubildender oder Monteur auch solche Kuriositäten sehen, drücken Sie auf den Auslöser Ihrer Digitalkamera oder Ihres Handys und mailen uns die Bilder mit einem kurzen Text, der die Situation beschreibt, einfach zu. Für jede Veröffentlichung erhalten Sie als Dankeschön die aktuelle Ausgabe des Magazins „inwohnen“.
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Archicad ausgezeichnet

Die BIM-Software ist Goldpreisträger in der Produktkategorie „Architektensoftware“ des Architects’ Darling Awards.

Benutzerfreundlichkeit, Übersichtlichkeit, Flexibilität, Kompatibilität und, vor allem, effizientes Arbeiten zeichnen eine gute Architektensoftware aus. Im Bereich Architektursoftware verleiht die Heinze Marktforschung jährlich nach diesen Kriterien den Architects’ Darling Award. 2018 haben mehr als 2.100 Architekten über 6 Architektur-Programme abgestimmt. Dabei wurde Archicad in allen Kategorien am höchsten bewertet.

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Smartphone-App für Gerüstbau

Das Aufstellen und Benutzen eines Gerüsts ist gefährlich. Der Gesetzgeber schreibt daher vor, die Sicherheit jeden Morgen vor Arbeitsbeginn zu kontrollieren und zu dokumentieren. Dies erweist sich mit Stift, Zettel und Aktenordner als umständlich und zeitaufwendig. „Ich habe nach einer besseren Lösung gesucht”, sagt die Erfinderin der App Jeanette Spanier, die im 26 Jahre alten Gerüstbauunternehmen Spanier & Wiedemann der Eltern in Longuich bei Trier als Meisterin mitarbeitet. 

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BIM-Forum bringt Architekten und Planer zusammen

München. „Bim2bim“ informiert über neueste Trends und Projekte zum Thema Building Information Modeling (BIM). Dem Partnernetzwerk gehören 250 Mitglieder an, darunter Architekten, Planer und Entscheider aus der Hersteller-Industrie. Zu den Tätigkeitsfeldern zählen der Kontakt zu Beratern, die bei der Implementierung von BIM-Arbeitsmethoden- und Anwendungen unterstützen, sowie Fachtagungen und Schulungsangebote.. Weiterlesen…

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Studie: BIM wird sich in der Bauwirtschaft langfristig durchsetzen

Welche Bedeutung hat Building Information Modeling (BIM) für die deutsche SHK-Branche? Der Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK) hat diese Frage zusammen mit der Unternehmensberatung Munich Strategy in einer Studie untersucht. Befragt wurden 1400 Akteure der deutschen SHK-Branche – Hersteller, Handwerker und Architekten.

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Von BIM bis Nachhaltigkeit

Building Information Modeling (BIM), Digitalisierung und weitere Trends der Bauindustrie sowie des Anlagenbaus standen vom 11. bis 13. September im Fokus der ersten Symposium- und Netzwerkveranstaltung „BIGGEXCHANGE“, zu der das Unternehmen aquatherm Gastgeber war. Rund 280 Personen folgten der Einladung zum Firmensitz ins südliche Sauerland nach Attendorn.

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BIM-Events UG: Internetseite für Seminare, Leitfäden und Infos rund um BIM

Welche BIM-Richtlinien und Leitfäden gibt es in Deutschland? Welche Veranstaltungen finden in meinem Umkreis statt? Und wie kann ich mich allgemein über BIM informieren?

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Vorsicht bei der Werbung mit BIM

BIM ist en vogue. BIM ist in. Folglich wollen viele Bauprodukthersteller, aber auch Planungsbüros und Werkunternehmer, mit ihrer „BIM-Readiness“, der „BIM-Fähigkeit“ ihrer Produkte oder sonstigen „BIM-Services“ werben. Hierbei ist jedoch Vorsicht geboten. Denn es handelt sich dabei um abschließend nicht definierte Begriffe, daher kann die Werbung damit abmahnfähig sein. Weiterlesen…

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Über Trends in der Bauindustrie informierte die Symposium- und Netzwerkveranstaltung „BIGGEXCHANGE“

Building Information Modeling (BIM), Digitalisierung und weitere Trends der Bauindustrie sowie des Anlagenbaus standen vom 11. bis 13. September im Fokus der ersten Symposium- und Netzwerkveranstaltung „BIGGEXCHANGE“, zu der das Unternehmen aquatherm Gastgeber war. Rund 280 Personen folgten der Einladung zum Firmensitz ins südliche Sauerland nach Attendorn. „Intensive Kommunikation zwischen Menschen führt dazu, dass heutige Visionen morgen schon in die Realität umgesetzt werden können“. Mit diesen Worten erklärte Dirk Rosenberg, zusammen mit seinen Brüdern Maik und Christof Geschäftsführer von aquatherm, dass der Austausch und das Netzwerken zwischen Personen ein wichtiger Faktor für die Umsetzung von Prozessen ist.  Weiterlesen…

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Management des Lebenszyklus von Gebäuden mit BIM

Die Strategie, die Paul Daugalis als Geschäftsführer des litauischen Unternehmens Hugaas Engineering verfolgt, ist visionär:
Das Management des kompletten Lebenszyklus von Gebäuden aus einer Hand. Als Tochter der norwegischen Hugaasgruppen bietet es Dienstleitungen von Design und Planung über den Bau bis hin zum Facility Management und zum Abbruch von Gebäuden. Um die vielen verschiedenen Arbeitsbereiche und Prozesse effizient zu koordinieren, haben sie die Methode des Building Information Modelings (kurz BIM) eingeführt. Mit diesem Ansatz hat Hugaas Engineering im litauischen Open-BIM-Wettbewerb 2016 in der Hauptkategorie „Bestes integriertes BIM-Projekt“ sowie in der Nebenkategorie „Bestes TGA-BIM-Projekt“ für den neuen Hauptsitz „Mooya Fellesbygg“  in Norwegen gewonne
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BIM realisierung
Roadshow: BIM in Gebäudebetrieb und Facility Management

Wuppertal.  Am 17. September dieses Jahres startet die Roadshow „BIM in Gebäudebetrieb und FM – The state of the art 2018 Δ“. Nach dem Motto ‚Aus der Praxis, für die Praxis‘ zeigen an vier Tagen, in fünf Städten Dienstleister, Consultants, IT-Anbieter und Verbandsrepräsentanten Projektbezogen auf, wie sie welchen Nutzen mit Building Information Modeling (BIM) schon heute erzielen und welche Herausforderungen dabei gelöst wurden.

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BIM-World
In Attendorn-Ennest entsteht ein Referenzobjekt
des digitalen Bauens

Systemanbieter Viega baut bis zum Sommer 2020 ein neues Seminarcenter in Attendorn-Ennest. Mit der „Viega World“ entsteht auf rund 12 200 m2 ein Energie-Plus-Gebäude, das in der Jahresbilanz mehr Energie erzeugen soll als es verbraucht. Das Objekt mit einem hohen zweistelligen Investitionsvolumen ist integral geplant und wird mittels Building Information Modeling (BIM) konsequent entlang eines digitalen Modells realisiert.

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